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Zalman VGA-Heatpipe ZM80-HP

Hersteller: Zalman
aktueller Preis: ca. 35 €
Kompatibilität: 'vollwertige' Grafikkarte mit Befestigungslöchern
Inkompatibilität:
Matrox Parhelia und Voodoo 4/5
 


Datum:
06.02.2003
Autor: Freakman


Einleitung

Zalman VGA-Heatpipe ZM80-HP

Zalman ist ja schon seit Langem für seine Low-Noise und Passiv-Kühler bekannt, so dass es nur eine Frage der Zeit war, bis die ersten passiven VGA-Kühler erscheinen. Zwar gab es schon den ZM17, doch konnte dieser in seiner Leistung nicht sonderlich überzeugen.
Nun sind seit ca. einem halben Jahr die beiden Heatpipe-Kühler ZM50 und ZM80 auf dem Markt und seit einiger Zeit auch die ZM80A-HP, welche eine verbesserte Version der normalen ZM80 ist - erstere, also die ZM50, ist für 'kleine' Karten wie die NVIDIA MX Serie gedacht, die ZM80 für die großen Modelle von ATi und NVIDIA. Ob der Kühler nun wirklich das Potential hat, eine NVIDIA GeFORCE 4Ti4600 ohne einen aktiven Lüfter ausreichend zu kühlen, soll dieser Test zeigen.

Eine Danksagung geht an PCSilent, die uns den Kühler freundlicherweise zur Verfügung gestellt haben.

PC-Silent


Ausstattung

Zalman ZM80-HP - Inhalt
Zalman VGA-Heatpipe ZM80-HP - Inhalt
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..:| Features |:..

Gewicht: 385g
Heatpipe: Vergoldetes Kupferrohr
Kühlermaterial: Aluminium
Kühlfläche: ca. 1000 cm²
(bei der verbesserten Version ZM80A: ca. 1300 cm²)
nicht für Matrox Parhelia und Voodoo 4/5 geeignet

 

Der Kühler kommt in einer Blisterverpackung als Bausatz daher - hat man ihn erstmal ausgepackt, fällt einem sofort die Vielfalt an Einzelteilen auf: Zum einen gibt es zwei Tüten Kleinteile, von denen die Zweite aber nur nur zusätzliche Ersatzteile beinhaltet, zum anderen mag man sich über die verschiedengroßen Grundkühlkörper wundern. Doch hierfür gibt es eine ganz einfach Lösung: je nach Grafikkartentyp sind verschiedene Bohrungen zur Aufnahme des Originalkühlers in der Platine erforderlich. Da die Heatpipe aber universal einsetzbar sein soll, legt Zalman einfach zwei Versionen der Kühler bei (jeweils bestehend aus einem Kühler, der direkt auf der GPU montiert wird und einem Kühlkörper, der auf der Rückseite der Karte verbaut wird).
Welchen der Kühler man nun benutzt ist davon abhängig, an welcher Stelle die Bohrungen um die GPU liegen, bei einer GeFORCE 4Ti benutzt man z.B. den Größeren, bei einer GeFORCE 2 den Kleineren - die zwei großen Alukühlplatten, die für den eigentlich Wärmeaustausch mit der umgebenden Luft zuständig sind, passen dementsprechend natürlich auf beide Versionen der Grundkörper.
Weiterhin findet man noch die eigentliche Heatpipe, ein sehr ausführlich bebildertes Handbuch, eine kleine Packung Silmore Wärmeleitpaste und zu guter Letzt noch einen Schraubenzieher (der allerdings für die recht kleinen Schrauben etwas feiner sein könnte) in der Verpackung.


Zusammenbau

Der Zusammenbau gestaltet sich, wenn man nicht allzu ungeschickt ist, recht einfach und sollte in kurzer Zeit geschafft sein. Eine genaue Erklärung kann ich mir an dieser Stelle ersparen, da hier das Handbuch bestens seinen Zweck erfüllt; zusätzlich kann man sich noch auf der Homepage von Zalman eine kleine Flash-Animation unter "How to install" zum Zusammenbau ansehen.

Zuerst muss man natürlich den vorhandenen Originalkühler von der Karte entfernen, da dieser meist nur mit einfachen Pushpins befestigt ist, sollte es im Grunde kein großes Problem darstellen. Wenn die originale Wärmeleitpaste zu sehr kleben sollte, kann man versuchen den Originalkühler vorsichtig mit einem Schraubenzieher herunter zu hebeln - um dabei die Bauteile der Karte zu schützen, ist es wichtig z.B. ein Taschentuch oder ein Stück Pappe unter den Schraubenzieher zu legen. Dann muss noch die originale Wärmeleitpaste gründlich entfernt werden. Sind zusätzlich noch Kühlrippen auf den Speicherbausteinen verbaut (wie z.B. bei Karten von Gainward) können diese im Regelfall an ihrer Position belassen werden, da der Zalman Kühler ausschließlich die eigentliche GPU kühlt und durch seine Bauweise recht viel Abstand zwischen der Platine und den großen Kühlplatten lässt.
Am Aufwendigsten ist es zunächst, den Grundkühler für die GPU wirklich gerade auszurichten. Hierzu ist es nötig, die beiden Metallarme für die Befestigung richtig auf den Lochabstand und deren Position auszurichten. Es ist ratsam, zunächst keine Wärmeleitpaste aufzutragen, um nicht aus Versehen die Karte zu 'versauen'. Hat man die korrekte Position der Befestigungsarme eingestellt, kann man den Chip mit etwas Wärmeleitpaste bestreichen und den vorderen Grundkühler montieren. Zusätzlich zu dem guten Handbuch sind auch die Grundkörper beschriftet, womit ein verkehrter Zusammenbau wirklich ausgeschlossen sein sollte.

Was sofort auffällt ist, dass der Kühler an den Seiten etwas zu klein für den Chip ist. Dies sollte aber nicht ein zu großes Problem darstellen, da der eigentlich Grafikprozessor doch einiges kleiner ist, als sein Gehäuse vermuten lässt. Hauptsächlich wird die Wärme über die mittlere Metallplatte des Chips (wie z.B. auch bei einer VIA-Northbridge) abgegeben, welche komplett vom Kühler bedeckt ist.

Zalman VGA-Heatpipe ZM80-HP - Grundkühler
Zalman VGA-Heatpipe ZM80-HP - vorderer Gundkühler  Zalman VGA-Heatpipe ZM80-HP - hinterer Grundkühler  Zalman VGA-Heatpipe ZM80-HP - Heatpipe
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Ist erstmal der Grundkühler für die GPU montiert, ist es sehr einfach den Rückseitigen auszurichten und zu montieren. Wenn nun beide Kühler befestigt sind, muss die Aufnahmevertiefung für die Heatpipe mit Wärmeleitpaste bestrichen und die gebogene Heatpipe auf die Konstruktion geschoben werden.
Hier sollte man drauf achten nicht die ganze Wärmeleitpaste wieder herunter zu schieben - recht gut geht es, wenn man die Heatpipe zunächst gerade nur auf die hintere Aufnahme schiebt und dann zur Seite kippt, bis sie richtig in der vorderen Aufnahme sitzt. Die richtige Lage zur Karte und zu den Aufnahmen ist ebenfalls eindeutig im Handbuch gekennzeichnet, so dass man eigentlich auch hier keinen Fehler machen kann.

Lage der Heatpipe


 
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