Zalman VGA-Heatpipe ZM80-HPZusammenbau - Fortsetzung Als Letztes bestreicht man noch die restliche Kontaktfläche der Grundkühler zu den großen Kühlplatten, sowie die Heatpipe-Aufnahmen der Kühlplatten, welche man nun auf den Grundkühlern befestigen kann, mit Wärmeleitpaste. Der fertig montierte Kühler sollte dann in etwa wie auf den untenstehenden Bildern aussehen:
Erst mit den fertig montierten Kühlplatten
erkennt man die doch recht imposante Größe des Kühlers, was sich
auch auf den Platzbedarf im Rechnerinneren auswirkt - zum einen geht der erste PCI-Slot definitiv verloren
und der zweite im
Grunde auch, da man den Kühlplatten schon etwas Abstand zu
anderen Steckkarten gönnen sollte um sie nicht am Wärmeaustausch
mit der umgebenden Luft zu hindern. Funktionsprinzip Das Prinzip einer Heatpipe dürfte vielen z.B.
durch die Coolermaster Heatpipe CPU-Kühler schon bekannt sein
- hier nur nochmal eine kleine Wiederholung: ![]() Die Heatpipe ist ein Kupferrohr in welchem auf
der inneren Wandung eine Kapillarschicht aufgetragen ist. In der
Röhre befindet sich eine kleine Menge einer Kühlflüssigkeit,
die bei einer bestimmten Temperatur, welche sich nach dem zu kühlenden
Bauteil richtet, verdampft. Wird nun in der sogenannten 'warmen Zone'
Energie in Form von Wärme von Außen zugeführt (in
diesem Fall natürlich die abgegebene Wärme der GPU),
verdampft die Flüssigkeit, wofür sie einen Großteil der zugeführten
Energie benötigt und breitet sich im inneren der Röhre aus, in der 'kalten Zone' kondensiert sie wieder, wobei die
zuvor aufgenommene Energie wieder abgegeben wird. Im nun flüssigen
Zustand wandert sie in der Kapillarschicht wieder zurück zur
'warmen Zone' und der Kreislauf ist geschlossen. Der Gegner Da ich die Zalman Heatpipe auf einer Leadtek A250 Ultra TD getestet habe, ist der Vergleichskühler wortwörtlich ein wahrer Brocken - ob sich die Heatpipe dagegen behaupten kann oder vielleicht sogar noch besser ist, wird sich zeigen. Interessant wäre an dieser Stelle noch einen Test mit einem Referenzkühler von NVIDIA, doch leider lag uns ein solcher zum Testzeitpunkt nicht vor. Die Vor- und Nachteile des Leadtek Kühlers könnt ihr in dem entsprechenden Review finden, hier nur eine kurze Zusammenfassung: Er wird nur über die beiden Standard-Pushpins an der Karte befestigt, was bei seinem recht hohen Gewicht nicht unbedingt garantiert, dass er auch auf den Speicherbausteinen fest aufliegt (und diese entsprechend mitkühlen kann). Eine starre Befestigung wie bei der Zalman Heatpipe wäre hier weit besser angebracht - liegt er aber auf dem Speicher auf, könnte es unter Umständen zu besseren Übertaktungsergebnissen führen. Dieses System blockiert keinen PCI-Slot, wobei zugunsten der Frischluftzufuhr der Erste trotzdem frei bleiben sollte. Doch nun schnell zum Testsystem und den Ergebnissen ...
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