Nachdem es jetzt schon vier Monate her ist, daß
NVIDIA ihre GeFORCE 4 Chipgeneration vorgestellt hat, und die nächste
Generation sowohl von NVIDIA, als auch von anderen Herstellern, schon
vor der Tür steht, ist es Zeit für ein Review zu einer aktuellen
GeFORCE 4 TI 4600, da selbst die Topmodelle langsam erschwinglich
werden.
In diesem Fall handelt es sich und die Leadtek WinFast A250 Ultra
TD.
Neben der eigentlichen Leistung der Karte soll der Test auch zeigen,
inwieweit sich die Aufrüstung zu solch einer High-End Karte überhaupt
lohnt.
Auf die Details der technischen Neuerungen der GeFORCE 4 Serie soll
hier aber nicht weiter eingegangen werden, da es schon genug professionelle
Hardware- und Technikseiten gibt, die sich ausgiebig damit beschäftigt
haben. In diesem Test geht es vor allem um die tatsächliche Leistung
und nicht die theoretischen Möglichkeiten der Karte.
Ausstattung
Leadtek
WinFast A250 Ultra TD - Verpackung und Inhalt
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..:| Features |:..
NVIDIA 256 Bit GeFORCE 4 Ti4600 GPU
InfiniteFX™ II Engine
128 MB DDR Speicher
10,4 GB/s Speicherbandbreite
Accuview Antialiasing
4,8 Milliarden AA Samples pro Sekunde Fill Rate
136 Million Vertices/s Peak Vertex Processing Rate
1,23 Milliarden Operationen/s
On-Board TV-Out bis zu Auflösungen von 1.024 x 768
On-Board DVI Unterstützung bis zu Auflösungen von 1.600
x 1.200
High-Quality HDTV/DVD Wiedergabe
NVIDIA Video Processing Engine (VPE)
volle Beschleunigung von MS DirectX 8.1 und OpenGL 1.3 ICD
Unterstützung von AGP 4x
integrierter 350 MHz RAMDAC
Auflösungen bis zu 2.048 x 1.536 in True Color @ 60 Hz
Im Gegensatz zu vielen anderen Karten ist die Leadtek
sehr spärlich ausgestattet. Neben der Treiber- und Software CD
und dem deutschen Handbuch sind noch ein englischer Quick Installation
Guide, ein Spielebundle (bestehend aus Gunlok
und Dronez) sowie
die für den TV-Ausgang notwendigen Kabel enthalten.
Auf der CD sind neben den üblichen Treibern, in diesem Fall der
NVIDIA DetonatorXP 27.50 Referenztreiber, noch 3Deep und Colorific
von E-Color
und Cult 3D von Cycore,
ein 3D Viewer/Designer für Webelemente enthalten.
Weiterhin ist noch der WinFast DVD 3.1 Software DVD-Player, eine Leadtek-Eigene
Version des WinDVD Players und die WinFox Utilities in der 2.17er
Version mit dabei.
Einen DVI-to-VGA Adapter zum Anschluß eines zweiten CRT-Monitors
sucht man vergebens. Auch gibt es keine weiteren Zugaben, wie 3D-Brille
oder einen FireWire-Karte, wie es z.B. bei Gainward der Fall ist.
Dafür liegt die Karte auch preislich unter den Vergleichbaren
der Konkurrenzfirmen.
Eine sehr auffällige Besonderheit ist da aber dennoch: der nahezu
monströse Kühlkörper, der fast die halbe Karte umgibt!
Schon bei den älteren Karten von Leadtek wurden größere
oder ausgefallenere Kühler verbaut, als es die NVIDIA Referenz
vorsieht. So zeigt die Leadtek A250-Serie aber eindeutig die ins Visier
genommene Käuferschicht; wie die "Golden Sample" Modelle
von Gainward sollen wohl vor allem Übertakter angesprochen werden.
Ob der Kühler allerdings wirklich Auswirkungen auf die Übertaktbarkeit
der Karte hat, wird sich im Verlauf des Tests noch zeigen.
Hardware
Nach dem Auspacken dürfte jedem das hohe Gewicht
der Karte auffallen, von dem ca. 3/4 der Kühlkörper ausmacht.
Dieser ist komplett aus Aluminium gefertigt und an der Verarbeitung
zunächst nichts zu bemängeln. Durch die relativ hohe Bauweise,
es geht jedoch kein PCI-Steckplatz verloren, und die ausladenden Lamellen
will man ihm schon eine gute Kühlleistung ansehen. Verwunderlich
ist jedoch, daß die Kühlplatte auf der Rückseite zwar
noch recht groß, aber aber bei weitem nicht so hoch gebaut ist,
wie der Hauptkühler. Richtige Lamellen hat sie nur, wo die Wärme
der GPU-Rückseite aufgenommen wird.
Leadtek WinFast
A250 Ultra TD - Kühlkörper
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Angefeuert wird der Kühler von zwei Lüftern
aus dem Hause "T&T" deren verchromtes Schutzgitter mit
einem Staubfilter versehen ist. Der Nutzen des Filters ist jedoch
fraglich, da ein Filter am Gehäuselüfter mehr Sinn machen
würde.
Ist der Staub erst einmal im Rechnerinneren, kommt er meist überall
hin und kann eher dazu führen, daß sich der Filter an der
Grafikkarte zusetzt und die Lüfterleistung nachläßt.
Obwohl auf der Karte zwei Lüfter sitzen, hält sich die Geräuschkulisse
noch im Rahmen; einige Karten mit nur einem Lüfter machen da
schon wesentlich mehr Krach.