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  Review  [3D Hardware]

Leadtek Winfast A250 Ultra TD  [NVIDIA GeFORCE 4 Ti4600]

Hersteller: Leadtek
aktueller Preis: 480 €
Anforderungen: AMD Athlon/Duron, Intel Pentium II/III/IV, AGP 2x/4x
Betriebssystem:
MS Windows 9x, ME, NT, 2000 und XP
 


Datum:
02.06.2002
Autor: Freakman


Einleitung

Leadtek Produktlogo

Nachdem es jetzt schon vier Monate her ist, daß NVIDIA ihre GeFORCE 4 Chipgeneration vorgestellt hat, und die nächste Generation sowohl von NVIDIA, als auch von anderen Herstellern, schon vor der Tür steht, ist es Zeit für ein Review zu einer aktuellen GeFORCE 4 TI 4600, da selbst die Topmodelle langsam erschwinglich werden.
In diesem Fall handelt es sich und die Leadtek WinFast A250 Ultra TD.
Neben der eigentlichen Leistung der Karte soll der Test auch zeigen, inwieweit sich die Aufrüstung zu solch einer High-End Karte überhaupt lohnt.

Auf die Details der technischen Neuerungen der GeFORCE 4 Serie soll hier aber nicht weiter eingegangen werden, da es schon genug professionelle Hardware- und Technikseiten gibt, die sich ausgiebig damit beschäftigt haben. In diesem Test geht es vor allem um die tatsächliche Leistung und nicht die theoretischen Möglichkeiten der Karte.


Ausstattung

Leadtek WinFast A250 Ultra TD - Verpackung und Inhalt
Leadtek WinFast A250 Ultra TD - Verpackung und Inhalt
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..:| Features |:..

NVIDIA 256 Bit GeFORCE 4 Ti4600 GPU
InfiniteFX™ II Engine
128 MB DDR Speicher
10,4 GB/s Speicherbandbreite
Accuview Antialiasing
4,8 Milliarden AA Samples pro Sekunde Fill Rate
136 Million Vertices/s Peak Vertex Processing Rate
1,23 Milliarden Operationen/s
On-Board TV-Out bis zu Auflösungen von 1.024 x 768
On-Board DVI Unterstützung bis zu Auflösungen von 1.600 x 1.200
High-Quality HDTV/DVD Wiedergabe
NVIDIA Video Processing Engine (VPE)
volle Beschleunigung von MS DirectX 8.1 und OpenGL 1.3 ICD
Unterstützung von AGP 4x
integrierter 350 MHz RAMDAC
Auflösungen bis zu 2.048 x 1.536 in True Color @ 60 Hz

 

Im Gegensatz zu vielen anderen Karten ist die Leadtek sehr spärlich ausgestattet. Neben der Treiber- und Software CD und dem deutschen Handbuch sind noch ein englischer Quick Installation Guide, ein Spielebundle (bestehend aus Gunlok und Dronez) sowie die für den TV-Ausgang notwendigen Kabel enthalten.
Auf der CD sind neben den üblichen Treibern, in diesem Fall der NVIDIA DetonatorXP 27.50 Referenztreiber, noch 3Deep und Colorific von E-Color und Cult 3D von Cycore, ein 3D Viewer/Designer für Webelemente enthalten.
Weiterhin ist noch der WinFast DVD 3.1 Software DVD-Player, eine Leadtek-Eigene Version des WinDVD Players und die WinFox Utilities in der 2.17er Version mit dabei.
Einen DVI-to-VGA Adapter zum Anschluß eines zweiten CRT-Monitors sucht man vergebens. Auch gibt es keine weiteren Zugaben, wie 3D-Brille oder einen FireWire-Karte, wie es z.B. bei Gainward der Fall ist. Dafür liegt die Karte auch preislich unter den Vergleichbaren der Konkurrenzfirmen.

Eine sehr auffällige Besonderheit ist da aber dennoch: der nahezu monströse Kühlkörper, der fast die halbe Karte umgibt!
Schon bei den älteren Karten von Leadtek wurden größere oder ausgefallenere Kühler verbaut, als es die NVIDIA Referenz vorsieht. So zeigt die Leadtek A250-Serie aber eindeutig die ins Visier genommene Käuferschicht; wie die "Golden Sample" Modelle von Gainward sollen wohl vor allem Übertakter angesprochen werden.
Ob der Kühler allerdings wirklich Auswirkungen auf die Übertaktbarkeit der Karte hat, wird sich im Verlauf des Tests noch zeigen.


Hardware

Nach dem Auspacken dürfte jedem das hohe Gewicht der Karte auffallen, von dem ca. 3/4 der Kühlkörper ausmacht. Dieser ist komplett aus Aluminium gefertigt und an der Verarbeitung zunächst nichts zu bemängeln. Durch die relativ hohe Bauweise, es geht jedoch kein PCI-Steckplatz verloren, und die ausladenden Lamellen will man ihm schon eine gute Kühlleistung ansehen. Verwunderlich ist jedoch, daß die Kühlplatte auf der Rückseite zwar noch recht groß, aber aber bei weitem nicht so hoch gebaut ist, wie der Hauptkühler. Richtige Lamellen hat sie nur, wo die Wärme der GPU-Rückseite aufgenommen wird.

Leadtek WinFast A250 Ultra TD - Kühlkörper
Leadtek WinFast A250 Ultra TD - Kühlkörper oben  Leadtek WinFast A250 Ultra TD - Kühlkörper unten
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Angefeuert wird der Kühler von zwei Lüftern aus dem Hause "T&T" deren verchromtes Schutzgitter mit einem Staubfilter versehen ist. Der Nutzen des Filters ist jedoch fraglich, da ein Filter am Gehäuselüfter mehr Sinn machen würde.
Ist der Staub erst einmal im Rechnerinneren, kommt er meist überall hin und kann eher dazu führen, daß sich der Filter an der Grafikkarte zusetzt und die Lüfterleistung nachläßt.
Obwohl auf der Karte zwei Lüfter sitzen, hält sich die Geräuschkulisse noch im Rahmen; einige Karten mit nur einem Lüfter machen da schon wesentlich mehr Krach.

Leadtek WinFast A250 Ultra TD - Lüfter
Leadtek WinFast A250 Ultra TD - Lüftergitter  Leadtek WinFast A250 Ultra TD - Lüfter vorne  Leadtek WinFast A250 Ultra TD - Lüfter hinten
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