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  Review  [3D Hardware]

Leadtek Winfast A250 Ultra TD  [NVIDIA GeFORCE 4 Ti4600]


Hardware - Fortsetzung

Leadtek WinFast A250 Ultra TD - Kartenlayout
Leadtek WinFast A250 Ultra TD - Kartenlayout vorne  Leadtek WinFast A250 Ultra TD - Kartenlayout hinten
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Das sonstige Layout der Karte entspricht recht genau dem Referenzdesign von NVIDIA. So gibt es weder bei dem Speicher, noch bei den anderen Bauteilen Besonderheiten.
Als Speicher kommt wie bei allen anderen Ti4600 Modellen 2,8ns Samsung DDR SDRam im BGA-Gehäuse daher, der theoretisch mit 357MHz (714MHz DDR) getaktet werden kann. Auch hier macht die Leadtek keine Ausnahme und läuft auf den Standardfrequenzen von 300MHz für die GPU und 325MHz (650MHz) für den Speicher.
Das sich Leadtek an das Referenzdesign gehalten hat, erkennt man auch an der Umrißzeichnung des Referenzkühlers.

Da die Karte die Produktionsnummer "2093" trägt, ist auch noch der Grafikchip im A2 Stepping verbaut, der die kryptische Bezeichnung "NV25" und noch nicht das GeFORCE 4 Logo trägt. Ob inzwischen auch bei Leadtek der Chip im neueren A3-Stepping verbaut wird, ist mir nicht bekannt.
Leider besitzt die Karte keinen Senor-IC zur Hardwareüberwachung von Spannungen und Temperaturen, wie es z.B. bei den Asus Delux Modellen der Fall ist. Zwar wurde so ein Modell mit dem Namen "A250 Ultra TDH" (wobei das "H" für Hardwaremonitoring steht) angekündigt, zu finden ist es jedoch noch nicht. Die neuen Bauteile, vor allem der Speicher, sollen zwar nichtmehr so heiß werden, doch beim übertakten wäre eine Hardwareüberwachung schon sehr hilfreich.

Weiterhin befindet sich an der vergoldeten Slotblende neben dem normalen VGA-Anschluß noch der DVI-Out und der TV-Out, welcher über den Conexant CX25871 angesteuert wird. Dieses ist einer der wenigen TV-Chips, die eine Fernsehauflösung von 1024x768 unterstützen; damit sollte eigentlich zum einen ein besseres Bild auf den Fernseher erscheinen, zum anderen sollten damit auch die schwarzen Trauerrändern der Vergangenheit angehören.
Mit den zwei Monitoranschlüßen ist die Karte auch komplett Dual Monitor fähig und über die nView Optionen des Treiber läßt sich die Arbeitsfläche vergrößern oder klonen. Auch ist es möglich auf den Monitoren jeweils verschiedene Anwendungen Laufen zu lassen. In Ermangelung eines zweiten Monitors konnte ich das leider nicht testen; allerdings ist es auch über nView möglich, mehrere virtuelle Desktops anzulegen, auf denen dann die verschiedenen Anwendungen laufen, und zwischen diesen per Hotkey zu wechseln (gut wenn der Chef nicht wissen soll, was während der Arbeitszeit gespielt wird...;-)).

Leadtek WinFast A250 Ultra TD - GPU, RAM und DVI
Leadtek WinFast A250 Ultra TD - GPU Leadtek WinFast A250 Ultra TD - RAM
Leadtek WinFast A250 Ultra TD - Slotblende [DVI]

Bei abgebautem Kühler zeigt sich dann allerdings das Problem dieses extravaganten Designs; zum einen waren einige Speicherchips nur halb mit Wärmeleitpaste bedeckt, zum anderen wird der ganze Kühler nur durch die zwei Standardpins befestigt, die auch bei den kleineren Kühlern anderer Hersteller verwendet werden.
Nach Austausch der Wärmeleitpaste durch Arctic Silver II (weswegen die Speicherchips und die GPU auch auf den Bildern silbern schimmern) konnte man zusätzlich noch sehen, das der rückwärtige Kühlkörper entweder nur halb oder bei einem Speicherchip überhaupt nicht auflag.
Die Vorteile, die dieses Kühldesign vielleicht beim Übertakten bieten könnte, sind dadurch natürlich verspielt.
Zwar hat die hintere Kühlerplatte noch ein Wärmeleitpad auf Höhe der GPU um deren Rückseite kühlen zu können, eine andere Befestigung an der Karte wäre bei einem solchen Kühlmonster aber mehr als angebracht gewesen, um sein volles Potential auch ausnutzen zu können.

Allerdings sollte man sich vor der Anschaffung der Karte, und allgemein einer TI4600, Gedanken über den Platzbedarf machen. Denn diese Karte ist wirklich groß!
Zum einen mußte ich einen IDE-Stecker am zusätzlichen Raid-Controller etwas zur Seite biegen, um die Karte einbauen zu können, zum anderen kann es zu einer schlechteren Belüftung der CPU in einem Midi-Tower kommen, da der Abstand zwischen der Karte und dem Festplattenkäfig relativ klein ist.
Ein in der Front eingebauter Gehäuselüfter bläst nunmehr die Luft erstmal unter die Karte, bevor sie zum Prozessorkühler gelangt.

Leadtek WinFast A250 Ultra TD - Größenvergleich
GeFORCE 3 vs. GeFORCE 4  Platz zum IDE Stecker  Platzbedarf im Gehäuse
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WinFox Software

Der Karte liegt die WinFox Software in der Version 2.17 bei. Dieses Softwarepacket vereint mehrere Systemstatus- und Informationsprogramme, sowie eine umfangreiche Grafikkartensteuerung. Es sind aber auch so sinnvolle Funktionen wie die "Teepause" enthalten, die einen in bestimmten Abständen daran erinnert, eine Arbeitspause einzulegen; den Chef wird es freuen...
Die Systeminformationen, wie die Speicherzuteilung und -auslastung, der PCI und AGP Status oder die CPU Informationen finden sich zwar an verschiedenen Stellen eines normalen Windows auch wieder, hier stehen aber viele Daten mit einen Mausklick direkt zur Verfügung. Auch sind hier die Informationen grafisch und farblich etwas aufgepeppter als das triste Windows-Grau.
Der "Speedrunner", das Übertaktungstool der WinFox Utilities, bietet zwar nur den gleichen Funktionsumfang wie das Übertaktungsmenü der Grafikkartentreiber, allerdings läßt sich hier der Chiptakt auf 400MHz anheben - man ist bei Leadtek also sehr optimistisch, was die OC-Fähigkeiten der Karte betrifft...

Leadtek WinFast A250 Ultra TD - WinFox Software
Leadtek WinFast A250 Ultra TD - Taskbarmenü  Leadtek WinFast A250 Ultra TD - Speedrunner  Leadtek WinFast A250 Ultra TD - Flashtool
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Auch das Flashprogramm ist sehr nützlich, da es von NVIDIA bisher nur DOS-basierte Programme zum flashen der Grafikkarte gibt. Mit diesem Tool kann man ganz bequem unter Windows die Karte auf den neusten Stand bringen. Bei einer falschen Biosdatei verweigert das Programm das Update, leider auch bei einer absichtlich geänderten Datei. Es lassen sich ausschließlich Original Leadtek Dateien flashen.
Nach dem Einlesen der Daten des Grafikkartenbios kann man zur sie abspeichern, die neue Biosdatei einlesen, vergleichen und flashen.
Der Hardwaremonitor läßt sich leider nicht starten, da, wie oben erwähnt, kein Sensorchip verbaut wurde.

Doch nun schnell zu den Benchmarks....


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