Das sonstige Layout der Karte entspricht recht genau dem Referenzdesign
von NVIDIA. So gibt es weder bei dem Speicher, noch bei den anderen
Bauteilen Besonderheiten.
Als Speicher kommt wie bei allen anderen Ti4600 Modellen 2,8ns
Samsung DDR SDRam im BGA-Gehäuse daher, der theoretisch mit
357MHz (714MHz DDR) getaktet werden kann. Auch hier macht die
Leadtek keine Ausnahme und läuft auf den Standardfrequenzen
von 300MHz für die GPU und 325MHz (650MHz) für den Speicher.
Das sich Leadtek an das Referenzdesign gehalten hat, erkennt man
auch an der Umrißzeichnung des Referenzkühlers.
Da die Karte die Produktionsnummer "2093" trägt,
ist auch noch der Grafikchip im A2 Stepping verbaut, der die kryptische
Bezeichnung "NV25" und noch nicht das GeFORCE 4 Logo
trägt. Ob inzwischen auch bei Leadtek der Chip im neueren
A3-Stepping verbaut wird, ist mir nicht bekannt.
Leider besitzt die Karte keinen Senor-IC zur Hardwareüberwachung
von Spannungen und Temperaturen, wie es z.B. bei den Asus Delux
Modellen der Fall ist. Zwar wurde so ein Modell mit dem Namen
"A250 Ultra TDH" (wobei das "H" für
Hardwaremonitoring steht) angekündigt, zu finden ist es jedoch
noch nicht. Die neuen Bauteile, vor allem der Speicher, sollen
zwar nichtmehr so heiß werden, doch beim übertakten
wäre eine Hardwareüberwachung schon sehr hilfreich.
Weiterhin befindet sich an der vergoldeten Slotblende neben dem
normalen VGA-Anschluß noch der DVI-Out und der TV-Out, welcher
über den Conexant CX25871 angesteuert wird. Dieses ist einer
der wenigen TV-Chips, die eine Fernsehauflösung von 1024x768
unterstützen; damit sollte eigentlich zum einen ein besseres
Bild auf den Fernseher erscheinen, zum anderen sollten damit auch
die schwarzen Trauerrändern der Vergangenheit angehören.
Mit den zwei Monitoranschlüßen ist die Karte auch komplett
Dual Monitor fähig und über die nView Optionen des Treiber
läßt sich die Arbeitsfläche vergrößern
oder klonen. Auch ist es möglich auf den Monitoren jeweils
verschiedene Anwendungen Laufen zu lassen. In Ermangelung eines
zweiten Monitors konnte ich das leider nicht testen; allerdings
ist es auch über nView möglich, mehrere virtuelle Desktops
anzulegen, auf denen dann die verschiedenen Anwendungen laufen,
und zwischen diesen per Hotkey zu wechseln (gut wenn der Chef
nicht wissen soll, was während der Arbeitszeit gespielt wird...;-)).
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Leadtek WinFast
A250 Ultra TD - GPU, RAM und DVI
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Bei abgebautem Kühler zeigt sich dann allerdings das Problem
dieses extravaganten Designs; zum einen waren einige Speicherchips
nur halb mit Wärmeleitpaste bedeckt, zum anderen wird der
ganze Kühler nur durch die zwei Standardpins befestigt, die
auch bei den kleineren Kühlern anderer Hersteller verwendet
werden.
Nach Austausch der Wärmeleitpaste durch Arctic Silver II
(weswegen die Speicherchips und die GPU auch auf den Bildern silbern
schimmern) konnte man zusätzlich noch sehen, das der rückwärtige
Kühlkörper entweder nur halb oder bei einem Speicherchip
überhaupt nicht auflag.
Die Vorteile, die dieses Kühldesign vielleicht beim Übertakten
bieten könnte, sind dadurch natürlich verspielt.
Zwar hat die hintere Kühlerplatte noch ein Wärmeleitpad
auf Höhe der GPU um deren Rückseite kühlen zu können,
eine andere Befestigung an der Karte wäre bei einem solchen
Kühlmonster aber mehr als angebracht gewesen, um sein volles
Potential auch ausnutzen zu können.
Allerdings sollte man sich vor der Anschaffung der Karte, und
allgemein einer TI4600, Gedanken über den Platzbedarf machen.
Denn diese Karte ist wirklich groß!
Zum einen mußte ich einen IDE-Stecker am zusätzlichen
Raid-Controller etwas zur Seite biegen, um die Karte einbauen
zu können, zum anderen kann es zu einer schlechteren Belüftung
der CPU in einem Midi-Tower kommen, da der Abstand zwischen der
Karte und dem Festplattenkäfig relativ klein ist.
Ein in der Front eingebauter Gehäuselüfter bläst
nunmehr die Luft erstmal unter die Karte, bevor sie zum Prozessorkühler
gelangt.
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Leadtek WinFast
A250 Ultra TD - Größenvergleich
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WinFox Software
Der Karte liegt die WinFox Software in der Version
2.17 bei. Dieses Softwarepacket vereint mehrere Systemstatus- und
Informationsprogramme, sowie eine umfangreiche Grafikkartensteuerung.
Es sind aber auch so sinnvolle Funktionen wie die "Teepause"
enthalten, die einen in bestimmten Abständen daran erinnert,
eine Arbeitspause einzulegen; den Chef wird es freuen...
Die Systeminformationen, wie die Speicherzuteilung und -auslastung,
der PCI und AGP Status oder die CPU Informationen finden sich zwar
an verschiedenen Stellen eines normalen Windows auch wieder, hier
stehen aber viele Daten mit einen Mausklick direkt zur Verfügung.
Auch sind hier die Informationen grafisch und farblich etwas aufgepeppter
als das triste Windows-Grau.
Der "Speedrunner", das Übertaktungstool der WinFox
Utilities, bietet zwar nur den gleichen Funktionsumfang wie das
Übertaktungsmenü der Grafikkartentreiber, allerdings läßt
sich hier der Chiptakt auf 400MHz anheben - man ist bei Leadtek
also sehr optimistisch, was die OC-Fähigkeiten der Karte betrifft...
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Leadtek WinFast
A250 Ultra TD - WinFox Software
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Auch das Flashprogramm ist sehr nützlich, da es von NVIDIA bisher
nur DOS-basierte Programme zum flashen der Grafikkarte gibt. Mit
diesem Tool kann man ganz bequem unter Windows die Karte auf den
neusten Stand bringen. Bei einer falschen Biosdatei verweigert das
Programm das Update, leider auch bei einer absichtlich geänderten
Datei. Es lassen sich ausschließlich Original Leadtek Dateien
flashen.
Nach dem Einlesen der Daten des Grafikkartenbios kann man zur sie
abspeichern, die neue Biosdatei einlesen, vergleichen und flashen.
Der Hardwaremonitor läßt sich leider nicht starten, da,
wie oben erwähnt, kein Sensorchip verbaut wurde.
Doch nun schnell zu den Benchmarks....