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Hier findet ihr eine genaue Beschreibung aller Einstellungen von NVmax, das auf einen Detonator von NVIDIA aufsetzt, die blau hervorgehobenen Texte sind die empfohlenen Einstellungen des Autors und NVinside.de oder bezeichnen die Einstellung für maximalen Speed bzw. die beste Darstellungsqualität - die auf den Bildern dargestellten Einstellungen bilden bei GeFORCE 2 GTS meiner Meinung nach den optimalen Kompromiss zwischen Qualität und Geschwindigkeit. Die Beschreibung der Einstellungen wurde teilweise aus der englischen Dokumentation von NVmax übersetzt, für evtl. Übersetzungsfehler oder allgemeine inhaltliche Fehler übernehme ich keine Haftung ...
 

NVmax System

NVmax System
 

NVmax System



NVmax System > AGP

NVmax System > AGP
 


Der AGP-Bus [Accelerated Graphics Port] erhöht die Bandbreite zwischen dem Motherboard-Chipsatz und der Grafikkarte. Der früher dazu benutzte PCI-Bus hatte eine maximale Bandbreite von 264 MB/s und wurde damit schnell zum Flaschehals als andere Systemkomponenten immer schneller wurden. AGP erhöhte die Bandbreite erst um das zweifache (2x) mit 528 MB/s und später um das vierfache (4x) mit 1,06 GB/s - erst kürzlich wurden die Spezifikationen von AGP 8x niedergelegt, die eine Bandbreite von über 2,1 GB/s versprechen. Damit ermöglicht es der AGP-Bus Programmen und Spielen große Mengen an Daten schnell zu transportieren und somit sehr viel schneller zu arbeiten ...
Fast Writes wurde eingeführt als erkannt wurde, dass der Datentransfer durch den Hauptspeicher einen weiteren Flaschenhals darstellte - Fast Writes umgeht den Hauptspeicher-Kontroller und ermöglicht damit einen schnelleren Datenfluss. Obwohl sich die Bandbreite stark erhöht hat, kann die Aktivierung diese Funktion bei SDR Speicher eine theoretische Verbesserung von 70% mit sich bringen, obwohl diese in der Realität meistens um einiges geringer ausfällt. Fast Writes benötigt sehr exakte AC Timing Spezifikationen und verursacht deshalb auf vielen Motherboards die diese nicht genau einhalten oder unterstützen Hänger und Abstürze - deshalb deaktivieren einige Grafikkartenhersteller diese Option im Bios der Karte, um Instabilitäten zu vermeiden, dies kann aber in vielen Fällen durch ein Bios-Update "korrigiert" werden.
Side Band Addressing beschleunigt kleine Datenpackete über den Bus, woraus eine verbesserte Datenübertragung resultiert, sobald schnelle kleine Datentransaktionen stattfinden. Viele Grafikkartenhersteller deaktivieren diese Option im Bios der Karte, um Instabilitäten zu vermeiden, dies kann aber in vielen Fällen durch ein Bios-Update "korrigiert" werden.
 


AGP - Auto
- legt die Übertragungsrate des AGP-Buses fest
Fast-Writes - Auto
- stellt den entsprechenden Modus ein
Side Band Adressing - Auto
- stellt den entsprechenden Modus ein
VIA 4x AGP - On
- aktiviert den AGP 4x Modus auf Boards mit VIA Chipsatz
VIA side band adressing - On
- aktiviert Side Band Adressing auf Boards mit VIA Chipsatz
AMD 2x AGP - On
- aktiviert den AGP 2x Modus auf Boards mit AMD Chipsatz
AMD side band adressing - On
-  aktiviert Side Band Adressing auf Boards mit AMD Chipsatz
 



NVmax System > Clocks

NVmax System > Clocks
 


Das Übertakten des Grafikchips und des Speichers ermöglicht normalerweise eine höher Performance - allerdings wird das übertaktete Bauteil durch die erhöhte Leistungsaufnahme schneller warm. Ein normales Kühlungssystem (Passivkühler) reicht für Übertaktungsmaßnahmen zumeist nicht mehr aus und gefährdet damit das übertaktete Bauteil übermäßig - eine gute aktive Kühlung oder besser noch eine Wasserkühlung ist anzuraten. Aber nicht nur die Kühlung ist ein limitierender Faktor für Übertaktungsversuche, sondern auch der Fertigungsprozess des zu übertaktenden Bauteils selbst, welcher durch große Strukturen die Hitzeanfälligkeit erhöhen kann, außerdem ist die Zugriffszeit des Speicher gemessen in Nano Sekunden (ns) von Wichtigkeit.
Wenn der Chip in übertaktetem Zustand nicht ausreichend gekühlt wird, kann er instabil werden, das System abstürzen lassen oder im schlimmsten Fall sogar durchbrennen - daher sollte man nur dann übertakten, wenn man die Grenzen seiner Karte und des darauf verbauten Chips genau kennt.
 



NVmax System > Color Adjustments

NVmax System > Color Adjustments
 


Mit der Verwendung dieser Kontrollen, kann die Darstellung auf dem Bildschirm beeinflusst werden, hauptsächlich sind dies die Farbeigenschaften des Bildschirm (Helligkeit, Kontrast und Gamma) die verändert werden können, dies kann dazu beitragen, die Schärfe und Farbübereinstimmung zu verbessern.
Die hier vorgenommenen Bildschirmeinstellungen werden in ein zu erstellendes Preset System mit übernommen, es ist also möglich verschiedenen Anwendungen jeweils eigene Farb- und Helligkeitswerte zuzuweisen.
Digital Vibrance ist ein Merkmal der GeFORCE 2 MX Serie und verbessert die Farben auf dem Schirmschirm und sorgt für eine schärfere Darstellung - dieses Merkmal ist in keiner anderen Karte implementiert.



NVmax System > Overlays

NVmax System > Overlays
 


Ein Overlay ist ein Teil des für eine Anwendung definierten Speichers, dieser wird exklusiv und vorrangig von dieser Anwendung vor allen anderen Anwendungen unter Windows verwendet. Die Anwendung hat somit direkten Zugriff auf den Grafikkartenspeicher und umgeht damit die normalen Windows GUI-Funktionen - mittlerweile verwenden viele Programme dieses Feature, einschließlich DVD und TV-Anwendungen. Mit der Benutzung der Regler kann die Darstellung, sowie die Helligkeit von DVD-Titeln korrigiert werden, die Overlayeinstellungen werden in Echtzeit angewendet, aber um die Auswirkungen zu sehen, muss eine Overlay unterstützende Anwendung laufen.



NVmax System > Miscellaneous

NVmax System > Miscellaneous
 


OEM NVIDIA control panel mode - On
- macht das Register zum Übertakten des Chips und des Speichers und andere Hardwarefeatures in den Anzeigeeigenschaften von Windows sichtbar
Intel compatibility - Off
- behebt Probleme mit Hängern und Abstürzen in Verbindung mit Intel Pentium Prozessoren und dem eingesetzten Motherboards
Flush input-output cache - Off
- behebt Probleme mit Hängern und schleppendem Aufbau des Desktops mit Motherboards mit einem Chipsatz von ALi
Windows 2000 + Athlon stability fix
Windows 2000 + Athlon On
- spielt den offiziellen Pactch von Microsoft und AMD für Windows 2000 in Verbindung mit einem Athlon / Duron Prozessors ein, dieser Patch behebt Speicherprobleme, die zu Hängern führen, diese Option sollte nur aktiviert werden, wenn die genannten Probleme auftreten
Hardware accelerated cursor - On
- aktiviert die Hardwarebeschleunigung der für den Mauszeiger in Windows ME, 2000 and XP eingesetzten Effekte (Schatten und Alpha Blending), diese Effekte werden normalerweise von DirectX unterstützt und bieten damit vollständige Beschleunigung durch die installierte 3D-Karte, ein grossteil der TNT2 basierten System generiert um den Mauszeiger eine schwarze Box, wenn diese Option aktiviert wird, in diesem Fall sollte die Hardwarebeschleunigung deaktiviert werden
BSOD ´infinite loop´ fix
- behebt bei Detonatoren höher 27.00 den bekannten Infinite Loop Error, der meistens in Verbindung mit einem Chipsatz von VIA auftritt
 


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